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Historie

60 Jahre Tischtennis in der Turngemeinde
 
In Neuss gewann Tischtennis in den 50er Jahren immer mehr an Boden, so dass sich 1957 der Vorstand der Turngemeinde entschloss, eine Tischtennisabteilung zu gründen. Dieter Ströhmann übernahm den Vorsitz und verhalf dem jungen Sproß auf die Beine. Als Übungsstätten standen in den ersten Jahren natürlich kaum Sporthallen zur Verfügung, sondern die Jünger des kleinen, weißen Zelulloidballes mußten mit bescheidenen Möglichkeiten in Jugendheimen, Pfarr- oder Kneipensälen vorliebnehmen - oder gar am Küchentisch üben. Dennoch entwickelte sich ein geregelter Wettkampfsport recht zügig. 1962 hing das Schicksal der Abteilung plötzlich am seidenen Faden: Es drohte die Auflösung, weil für die Wettspiele keine Turnhalle zur Verfügung stand. 
 
Tischtennis in der Turngemeinde ist eng mit zwei Namen verknüpft: Heinz Wollbaum, der von 1958 bis 1973 die Abteilung geleitet hat, sowie Alex Peerenboom, der als dessen Nachfolger über dreizig Jahre lang, die Fäden in der Abteilung mit rund 170 aktiven Spielern zog, bevor er den Staffelstab an seinen Sohn Ralf weiterreichte. Er ist übrigens als Fünfundsiebzigjähriger selbst noch im Punktspielbetrieb aktiv und steuert seinen 1.200 Einsatz im TG-Trikot an. Einen sportlichen Höhepunkt erreichte die Abteilung 1994 mit dem Aufstieg der Herrenmannschaft in die Oberliga.Verbandsligameister und Oberligaaufsteiger 1994 (von links nach rechts). Dirk Kasper, Mannschaftskapitän Klaus Peerenboom, Kalle Walbaum, Norbert Schagun, Ludger Kreuels und Jörg Ingmanns. NGZ-Foto vom 14. April 1994 

 Verbandsligameister und Oberligaaufsteiger 1994 (von links nach rechts). Dirk Kasper, Mannschaftskapitän Klaus Peerenboom, Kalle Walbaum, Norbert Schagun, Ludger Kreuels und Jörg Ingmanns. NGZ-Foto vom 14. April 1994 

 

Dort spielt die TG Vertretung nun schon in der 23. Saison. Zweimal, 2007 und 2012 gelang sogar die Oberligameisterschaft und damit verbunden der Aufstieg in die Regionalliga. Diese Spielklasse konnte in beiden Fällen bislang noch nicht gehalten werden.Bis dahin war es ein weiter Weg, der aber konsequent beschritten worden ist. Mitte der 60er Jahre wurde der Grundstein für eine breite Jugendarbeit gelegt. Mit Ferien-Zeltlagern und Freundschaftsturnieren - zum Teil sogar ins benachbarte Ausland - wurde den Jugendlichen mehr geboten als nur ein zielstrebiges Training für den Wettkampfsport, dessen erster Höhepunkt 1972 erreicht wurde, als die Schülermannschaft die westdeutsche Vizemeisterschaft errang.Westdeutscher Vizemeister der Schüler 1972 Meinolf Sprink, Rainer Schavan, Wolfgang Schröder und der damalige Abteilungsleiter Heinz Wollbaum.  NGZ-Foto vom 10.März 1972

Westdeutscher Vizemeister der Schüler 1972 Meinolf Sprink, Rainer Schavan, Wolfgang Schröder und der damalige Abteilungsleiter Heinz Wollbaum. NGZ-Foto vom 10. März 1972
Eines soll noch erwähnt werden: Seit nunmehr 39 Jahren existiert in der Abteilung eine Hobby-Fraktion, eine Gruppe von etwa 50 bis 60 Aktiven im Alter zwischen 20 und 80 Jahren, die ziemlich regelmäßig trainieren, ab und zu auch einmal ein Wettkampfspielchen bestreiten, sich aber in keine Mannschaft einfügen müssen, die Punktspiele absolviert. Ihnen gegenüber steht ein Dutzend Teams - u.a. acht Herrenmannschaften -, die sich am Meisterschaftsbetrieb beteiligen.
 
Quelle: Sportbuch "150 Jahre TG Neuss" Text von Hans Hefner

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